Das Projekt "Open Gate", das im Erdgeschoss des ehemaligen Ospedale Estense mit dem Stadtmuseum und den Archiven realisiert werden soll, wurde bei der Ausschreibung des Ministeriums eingereicht

Es soll ein echtes Tor zum Kultur- und Museumssystem der Stadt geschaffen werden, sowohl physisch als auch virtuell, das im Palazzo dei Musei di Modena mit den Projekten auf Sant'Agostino und der bereits begonnenen Baustelle im ehemaligen Ospedale Estense entwickelt wird. Im Erdgeschoss dieses Gebäudes, das bald auch vom Palasteingang an der Piazza Sant'Agostino aus zugänglich sein wird, werden mehr als 2.500 Quadratmeter umgestaltet, von denen fast 1.500 für neue Ausstellungs-, Empfangs- und Laborräume genutzt werden, wobei ein multimedialer und interaktiver Bereich mit immersivem Charakter geschaffen wird, um das Erbe des Stadtmuseums, des städtischen historischen Archivs und der Poletti-Bibliothek aufzuwerten. Gleichzeitig werden Tausende von Werken im Museum und in den Archiven digitalisiert, um deren Erhaltung, Zugang und Aufwertung zu erleichtern.

Dies sind die Hauptmerkmale des Projekts "Open Gate, das neue Stadttor", das der Stadtrat auf Vorschlag von Kulturstadtrat Andrea Bortolamasi genehmigt hat, um sich für die Ausschreibung des Kulturfonds des Ministeriums für Kultur und Tourismus zu bewerben. Das Projekt hat einen Gesamtwert von 1 Million 390 Tausend Euro und rechnet mit einer ministeriellen Finanzierung in Höhe von 1 Million Euro, was den höchstmöglichen Betrag darstellt, mit einer Kofinanzierung, die weit über die in den Kriterien der Ausschreibung geforderten 20 Prozent hinausgeht.

Das Projekt wurde von der Stadtverwaltung Modena (Stadtmuseum, Historisches Archiv und Historisches Bauamt) in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur der Universität Bologna entwickelt und ist Teil der Initiativen, die den Dialog zwischen technologischen Innovationen und digitalen Werkzeugen für die Erhaltung, den Schutz und die Nutzung von Kultur, Kunst und Architektur fördern. Diese Themen beziehen sich auf die Digitalisierung als notwendiges Mittel, um zu den in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen festgelegten Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung beizutragen, und erinnern ausdrücklich an die laufenden Arbeiten für die Kandidatur im Rahmen des Unesco-Netzwerks Creative Cities. Der Bezugsrahmen des Projekts umfasst daher neben den Kulturinstituten auch das Open Laboratory, Fem, das Projekt zur Wiederherstellung der Ex-Foundries mit dem Dast, das Datenzentrum und die Nutzung von Big Data für die Ausbildung.

Die Entschließung nennt als weitere Ziele die Entwicklung der Fähigkeit, die Öffentlichkeit durch die Nutzung digitaler Ressourcen in einer multimedialen Perspektive zu erreichen und die Möglichkeit, die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Werken und Dokumenten dank der neuen Technologien und der Interoperabilität von Daten zu verbessern.