Freitag 12 um 11 Uhr Online-Präsentation mit 10 Mitgliedern. Zwei ineinander verschlungene Polygone, die auf den Plänen des mittelalterlichen und römischen Stadtkerns eingezeichnet sind, um eine in der Geschichte verwurzelte Zukunft zu signalisieren

Ein weiterer Schritt in Richtung der Kandidatur Modenas als Unesco Creative City 2021 für Medienkunst. Am Freitag, den 12. Februar um 11 Uhr werden sich die Vertreter der zehn Institute, Einrichtungen und Subjekte der Modeneser Kulturszene, die in einem Netzwerk untereinander und mit der Stadtverwaltung das "Förderkomitee" zur Unterstützung der Kandidatur bilden, online vorstellen. Per Telefonkonferenz werden die Vertreter der zehn Realitäten virtuell das Protokoll für die Präsentation der Kandidatur teilen. Die Sitzung kann live auf Facebook auf der Seite "Stadt Modena" verfolgt werden. Bei dieser Gelegenheit wird auch das Logo vorgestellt, das den gesamten Prozess begleiten wird und das inzwischen aus den 34 Vorschlägen ausgewählt wurde, die im Rahmen des "Aufrufs zur Einreichung von Ideen", der sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren richtete, eingegangen sind.

Beim Online-Treffen am Freitag, den 12. Februar, werden neben dem Kulturstadtrat Andrea Bortolamasi und Vittorio Salmoni, dem nationalen Koordinator der italienischen Kreativstädte, die dem Unesco-Netzwerk angehören, Donatella Pieri für die Fondazione di Modena, Maria Chiara Montecchi für Gallerie Estensi - Mibact; Diego Teloni für die Fondazione Brodolini - Laboratorio Aperto; für Fmav Gino Lugli und Lorenzo Respi; für Unimore Matteo Al Kalak; Donatella Solda für Ago - Fem; Silvia Cassanelli und Chiara Pellacani für Ert; für die Fondazione Teatro Comunale Aldo Sisillo; für Art-ER Sveva Ruggiero; und schließlich Giuliano Albarani für die Fondazione Collegio San Carlo.

Das ausgewählte Logo besteht aus einem geometrischen "Piktogramm": zwei ineinander verschlungene Polygone, ein Sechseck und ein Rechteck. Das in Schwarz-Weiß gehaltene Symbol wird in Grautönen dargestellt. Mehrfarbig greift es die Farben des Wappens von Modena auf: Gelb und Blau. Begleitet wird es von dem Schriftzug "Modena, Candidate 2021 Media Arts, Unesco creative cities network" in einem sehr charakteristischen Schriftzug. Ein Logo, das in die Zukunft blickt, auf die technologischen Veränderungen", kommentiert Andrea Bortolamasi, Stadtrat für Kultur, "genauso wie die Herausforderung, der wir uns stellen, stark in unseren Wurzeln, in die Zukunft blickt. Die einer Stadt, die kreatives Know-how in ihrer DNA hat und immer mehr zu einem Ort werden will, an dem - mit der Kultur im Mittelpunkt - humanistisches und wissenschaftliches Wissen miteinander in Dialog treten, um die Voraussetzungen für eine harmonische Entwicklung zu schaffen".

Die Autoren des Logos, "Poltrini & Santunione" aus Vignola, die den ersten Preis in Höhe von 1.500 Euro gewonnen haben, beschreiben ihr Werk wie folgt: "Es wurde durch die Nachzeichnung des mittelalterlichen und römischen Kerns von Modena, eines Sechsecks und eines Rechtecks, als repräsentatives Piktogramm des Projekts "Modena Candidate City of Media Arts" erstellt, weil es gleichzeitig die Identität der Stadt, ihre Verbindung mit der Vergangenheit und der Zukunft sowie die Beziehung, die zwischen Technologie und Kultur hergestellt werden soll, hervorrufen kann. Die Kommission - so die Begründung für die Auswahl - hat den Vorschlag einstimmig begrüßt, da er die Durchdringung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftstechnologie wirksam zum Ausdruck bringt und den Zielen der Ausschreibung voll entspricht. Die Unmittelbarkeit und die kommunikative Kraft waren ausgezeichnet. Gute Kohärenz der Beweggründe; ausgezeichnete Präzision und technische Korrektheit".

Das Creative Cities Network ist ein Unesco-Programm, das seit 2004 aktiv ist und ein Netzwerk von 246 Städten in 72 Ländern auf fünf Kontinenten umfasst. Ziel ist es, Wissen, Zusammenarbeit und Projekte zwischen Städten zu fördern, die Kultur und Kreativität als treibende Kräfte für ihre Entwicklung erkannt haben. Die Schlagworte lauten: Zusammenarbeit, Austausch von Wissen und bewährten Verfahren, Konfrontation, Planung, Aufwertung des immateriellen Kulturerbes.